Oder: Anki Overdrive goes IoT

In den letzten Monaten beschäftigten wir uns bei der com2m unter anderem mit Anki Overdrive. Es handelt sich dabei um eine neue Art von Rennbahn, bei der die Fahrzeuge über eine Smartphone-App gesteuert werden und sich frei über eine aus einzelnen, biegsamen Segmenten zusammengesteckte Bahn bewegen.

Das Spiel selbst bietet verschiedene Modi, die wir – selbstverständlich ausschließlich zu Zwecken der Evaluation 😉 – ausprobiert haben, um Ideen für eine Demo-Anwendung zu sammeln. Außerdem hat Anki ein in C geschriebenes SDK auf GitHub veröffentlicht, das einen Einblick in das verwendete Protokoll gibt und interessierten Entwicklern die Möglichkeit gibt, eigene Programme zur Ansteuerung der Autos zu schreiben.

Unser Ziel war es, mit Anki Overdrive einen Showcase für unsere IoT-Plattform umzusetzen, mit dem – im wahrsten Sinne des Wortes – spielerisch Daten generiert und die Performance der Plattform unter Last getestet werden kann. Die Fahrzeuge sollten – anders als bei herkömmlichem Betrieb- primär über Gamepads, aber auch über die Cloud gesteuert werden können.

Unser Projekt besteht aus einer Reihe von Komponenten, die von der Ansteuerung der Fahrzeuge und der Gamepads, über die Aufbereitung und Speicherung der Daten in der Cloud bis hin zur Visualisierung der Daten verschiedenste Aufgaben übernehmen. Einen kleinen Einblick in das Resultat bieten wir im Artikel über die IoT-Con 2017 in München.

In den nächsten Wochen werden wir auf unserem Blog im Zuge einer Artikelreihe im Detail auf die einzelnen Komponenten unseres Projekts eingehen und die diversen Hürden, mit denen wir uns konfrontiert sahen, erläutern.
Im ersten Teil der Reihe wird es darum gehen, wie die Fahrzeuge angesteuert werden (können) und mit welchen Herausforderungen in Bezug auf die Bluetooth API wir zu kämpfen hatten.