Startups und der Mittelstand – eigentlich passen sie gut zusammen und dennoch fällt der Start häufig schwer. Während junge Unternehmen mit einer agilen HandsOn-Mentalität und besten Technologiekenntnissen in ihrem Bereich strahlen können, sind beim Mittelstand nicht selten noch kurze Entscheidungswege bei gleichzeitig hohem Innovations-Potential vorhanden. Klingt, als könnten beide gut zusammenfinden.

Trotz dieser scheinbar guten Voraussetzungen, gibt es auch immer wieder Hemmungen für eine Zusammenarbeit. Traut man es dem Startup wirklich zu, für das eigene Unternehmen Lösungen zu entwickeln und halten diese Lösungen, was sie versprechen? Im Gegensatz zu etablierten Playern am Markt können die Startups nur selten auf nennenswerte Referenzen verweisen – und so zeigen, dass sie bereits andere Unternehmen mit ähnlichen Herausforderungen erfolgreich unterstützt haben. Auf der anderen Seite fehlt es den Startups häufig an Erfahrungen aus bestimmten Industrien, so dass sich in einem Projekt zeigt, dass die Praxis doch anders ist als bisher bekannte Rahmenbedingungen.

#Hack4U (www.hack4u.de) ist eine Initiative mehrerer Startups aus dem Bereich IoT, die versucht genau diese Lücke zu schließen. Startups und mittelständische Unternehmen, besonders aus dem Bereich Maschinen- und Anlagenbau, sollen zusammengebracht werden und innerhalb kurzer Zeit an konkreten Fragestellungen herausfinden, ob sie zusammenpassen und wie die jeweils andere Seite tickt. Dazu kommen gleich mehrere Startups für zwei Tage in das jeweilige Unternehmen und zeigen, was sie mit kreativen Ansätzen und innovativen Technologien in der kurzen Zeit leisten können. Im Vordergrund steht also, bestehende Unsicherheiten z.B. in der Machbarkeit bestimmter Dinge direkt mit praktischen Umsetzungen und ersten Prototypen zu adressieren.

Das Thema des Internet of Things ist prädestiniert für diese Vorgehensweise. Prototypen und einfache Testaufbauten liefern in vielen Fällen nicht nur deutlich schnellere Ergebnisse und Erfahrungen als ausschweifende theoretische Konzepte, sondern auch die besseren. Sicherlich gibt es dann immer noch ausreichend viele Aspekte, die strategisch betrachtet werden müssen und sich nicht rein über technische Prototypen abbilden lassen. Dennoch hat sich eine frühzeitige Erprobung erster Ideen als erfolgversprechend erwiesen und bietet in vielen Fällen die Investitionssicherheit, dass eine Lösung funktioniert und strategisch weiter ausgebaut werden kann.

Die Herausforderung liegt dabei häufig jedoch darin, dass das IoT unterschiedliche Aspekte wie Hardware, Konnektivität, Security, Cloud-Technologie und Data Science erfordert. Jede dieser Disziplinen ist in IoT-Projekten zu einem bestimmten Zeitpunkt relevant, aber nur selten können alle Punkte auch ausreichend abgedeckt werden. Das haben auch die Startups hinter #Hack4U erkannt und starten deshalb gemeinsam eine Offensive, diese Themen in den Mittelstand zu tragen. Zu den ersten Unternehmen hinter #Hack4U stecken:

com2m GmbH – IoT-Plattform Lösungen

PHYSEC GmbH – IoT Security

Point 8 GmbH – Data Science

Jedes der Startups bietet in einem speziellen Bereich des IoT eine hohe Expertise und konkrete Lösungen. Gemeinsam können sie dieses Wissen zu Gesamtanwendungen zusammenfügen und sichere, skalierbare IoT-Lösungen inkl. Datenauswertung und Predictive Maintenance Ansätzen entwickeln. Ein Beispiel hierfür wäre z.B. eine sichere Anbindung von Maschinen an eine Cloud-Plattform, der Erstellung eines Dashboards zur Visualisierung von KPIs in Echtzeit sowie die Integration von Predictive Maintenance Ansätzen zur Verschleißerkennung. Ob das funktioniert? Finden Sie es heraus und laden Sie die Startups zu sich ein, um Ihren ganz individuellen IoT UseCase entwickeln zu lassen! Hier können Sie sich mit einer Challenge bewerben.